In der 13. Runde der Volleyball-NLA hat sich Lausanne im einzigen Duell zwischen Finalrunden-Kandidaten auswärts gegen Amriswil 3:2 durchgesetzt. Leader Schönenwerd gewann gegen Laufenburg Kaisten 3:0.
Amriswil und Lausanne boten den 380 Zuschauer ein intensives und emotionales Duell. Nachdem der "LUC" im ersten Satz stets knapp in Front lag und schliesslich 27:25 für sich entschied, bereiteten die Thurgauer im zweiten (25:15) und dritten (25:18) Durchgang mit ihrem hohem Tempo dem Gegner erhebliche Schwierigkeiten. Doch Lausanne fand wieder zurück, und nach geglückten Satzausgleich war die Equipe von Trainer Shawn Patchell im Tiebreak klar besser und gewann letzlich verdient.
Nachdem Schönenwerd im ersten Satz mit seiner Stammsechs Laufenburg-Kaisten völlig überforderte (25:9), liess Marco Bonara einige Ersatzleute ran. Bei Laufenburg-Kaisten hatte der ebenfalls eingewechselte 18-jährige Passeur Kaspar Bürge viel Anteil am freundlicheren Resultat des Underdogs (20:25 im zweiten Satz). Der Tabellenzweite Chênois hatte mit Züri Unterland keine Mühe, das 3:0 ist der sechste Sieg in Serie für die Genfer.
Lugano hat auch sein zweites Spiel mit Amriswils ehemaligem Meistertrainer Johan Verstappen 3:0 gewonnen. Gegner Lutry-Lavaux hielt vor allem im zweiten Satz ordentlich mit. Auch Münchenbuchsee hatte vor Wochenfrist mit Joel Heiniger einen neuen Trainer und gegen Lutry das erste Erfolgserlebnis. Nun war Meister Näfels zu Gast, der um die Finalrunden-Qualifikation kämpft und für die Berner ausser Reichweite lag. Näfels gewann 3:0 und hat am kommenden Samstag mit Lugano ein weiteres "Schlüsselspiel" am Strich vor sich.







